Das Jüdische Forum für Frieden (JFF) hatte eine Erprobungsphase von einem Jahr. Die Ideenträger, ein kleiner Kreis von zehn Personen jüdischen Glaubens oder jüdischer Herkunft, stellten im Herbst 2012 ihre gemeinsame Arbeit unter diesem Forum ein. Ihre Vorstellung, mehr jüdische Mitmenschen für eine gemeinsame Friedensarbeit auf organisatorischer Basis ansprechen zu können, hatte sich nicht erfüllt. Zwar konnten Sympathisanten gewonnen werden, aber ein Vorstand hat sich nicht bilden können. Die Arbeit wird im Sinne der Gründungsgedanken, wie sie die Website vorstellte, fortgeführt. 

Zu den gemeinsamen Aktivitäten gehörte das Verfassen offener und persönlicher Anschreiben an Politiker, die archiviert sind. Unterzeichner waren jeweils drei Personen aus dem Gründer- oder dem Sympathisantenkreis. Einige Briefe sind hier aufgeführt:

- To the Ambassadors of the EU member states (14.9.2011)

- To the Ambassador of the State of Israel in Berlin (21.9.2011)

- Offener Brief an die Bundesregierung und die Abgeordneten (25.9.2011)

- Offener Brief an Premierminister Netanyahu (7.11.2011)

- To the Prime Minister of the State of Israel (7.11.2011)

- Brief an die Bundeskanzlerin (5.5.2012

- Offener Brief an die Bundesregierung (6.6.2012)

- Open Letter to the government of the Federal Republic of Germany (6.6.2012)

- Pressemitteilung (13.6.2012)